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Zum Ende der Seite springen DOPINGFÄLLE und Affären
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easyrider easyrider ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von easyrider
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Mit Steinen zu werfen, war schon immer gefährlich.

"Global ist Biathlon kein Renner, in einigen Wintersportländern aber ist es der beliebteste Publikumssport: in Russland, Norwegen, Deutschland. Nirgendwo sind Erfolgs-Chronik und öffentlicher Stellenwert größer. Da fragt sich doch, wie in einer Ära prallen Russland-Dopings Deutsche und Norweger allzeit sauber mitzuhalten vermochten? Klingt unpopulär, die Frage drängt sich aber leider auf.

Erstens offenbart sie, wie monströs der Verrat an jedem sauberen Sportler ist, wenn Funktionäre Doping vertuschen. Zweitens zählt gerade das von norwegisch-deutscher Hand geführte Biathlon zu den größten Sorgenkindern der Betrugsfahnder. Die beklagen seit jeher, wie dreist sich IBU und manche Verbände unabhängigen Kontrollen entzögen. Biathlon: das sei ein geschlossenes System.


In so einem System dürfte mehr im Argen liegen. Jetzt muss alles auf den Tisch, auch in der deutschen Biathlon-Nation. Der Sport muss schlüssig darlegen, wie er sich bewegt hat in so einem System. Offenkundig ist, dass die Tests von IBU und Co. nur Humbug waren - auch die korrekten. Die wären ja nicht zu unterscheiden von den falschen in einem Sport, der Dutzende Fälle unter den Tisch kehrte.

Biathlon, der Deutschen liebster Wintersport, muss die Reset-Taste drücken. Es braucht ein neues Programm, Arbeitstitel: Glaubwürdigkeit. Das beginnt mit effektiven Dopingtests, die endlich von unabhängigen Stellen gesteuert werden."

http://www.sueddeutsche.de/sport/doping-...ragen-1.3943692

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"Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil." - Marie von Ebner-Eschenbach
15.05.2018 11:31 easyrider ist offline Beiträge von easyrider suchen Nehmen Sie easyrider in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von easyrider
Mit Steinen zu werfen, war schon immer gefährlich.

"Global ist Biathlon kein Renner, in einigen Wintersportländern aber ist es der beliebteste Publikumssport: in Russland, Norwegen, Deutschland. Nirgendwo sind Erfolgs-Chronik und öffentlicher Stellenwert größer. Da fragt sich doch, wie in einer Ära prallen Russland-Dopings Deutsche und Norweger allzeit sauber mitzuhalten vermochten? Klingt unpopulär, die Frage drängt sich aber leider auf.

Erstens offenbart sie, wie monströs der Verrat an jedem sauberen Sportler ist, wenn Funktionäre Doping vertuschen. Zweitens zählt gerade das von norwegisch-deutscher Hand geführte Biathlon zu den größten Sorgenkindern der Betrugsfahnder. Die beklagen seit jeher, wie dreist sich IBU und manche Verbände unabhängigen Kontrollen entzögen. Biathlon: das sei ein geschlossenes System.


In so einem System dürfte mehr im Argen liegen. Jetzt muss alles auf den Tisch, auch in der deutschen Biathlon-Nation. Der Sport muss schlüssig darlegen, wie er sich bewegt hat in so einem System. Offenkundig ist, dass die Tests von IBU und Co. nur Humbug waren - auch die korrekten. Die wären ja nicht zu unterscheiden von den falschen in einem Sport, der Dutzende Fälle unter den Tisch kehrte.

Biathlon, der Deutschen liebster Wintersport, muss die Reset-Taste drücken. Es braucht ein neues Programm, Arbeitstitel: Glaubwürdigkeit. Das beginnt mit effektiven Dopingtests, die endlich von unabhängigen Stellen gesteuert werden."

http://www.sueddeutsche.de/sport/doping-...ragen-1.3943692

Da muss sich aber nicht (nur) das Biathlon erneuern. Es hat bereits (auf Druck der Athleten) zur vergangenen Saison härtere Sanktionen, nach Vorbild der M.P.C.C. ins Regelwerk aufgenommen. Hat sonst kein anderer Fachverband.
Wieweit Besseberg in die Mauscheleien verstrickt ist überlasse ich den Ermittlern der zuständigen Staatsanwaltschaften. Frau Resch wird sich allerdings warm anziehen müssen, zu Recht.

Richtig!!! Die Dopingkontrollen müssen komplett in neutrale und "unabhängige" Hände, weg von den nationalen und internationalen Fachverbänden, alles unter einem Dach, meinet wegen auch WADA. Allerdings muss sich die WADA auch erst mal neu erfinden, neutral, politisch unabhängig vom IOC, finanziell unabhängig von Großsponsoren und nationalen Haushaltsbudgets. Da aber muss sich in erster Linie das IOC bewegen und für ein wirklich unabhängige Organisation grünes Licht geben. Nur, ob Schummeleien à la Resch (und garantiert auch in anderen Fachverbänden) sich damit verhindern lassen ... think3

Eine neutrale Finanzierung der WADA (oder wie auch immer man das dann nennt) wäre problemlos möglich. Der Spitzensport wird inzwischen weitgehend durch Fernsehübertragungen und vor allem Werbung finanziert. Alle olympischen Sportarten zusammengenommen reden wir von zig Milliarden Dollar, Euronen oder Fränkli (ganz wie man's haben will). 0,5% davon an neutrale ADAs abgezweigt und dem Antidopingkampf würden sich effektive Instrumentarien eröffnen, von denen wir bislang nur träumen.
15.05.2018 18:09 Pitstop ist offline E-Mail an Pitstop senden Beiträge von Pitstop suchen Nehmen Sie Pitstop in Ihre Freundesliste auf
Forclaz Forclaz ist männlich
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Eigentlich ist das Verhalten der Russen eine Auszeichnung für die überaus erfolgreiche Arbeit Seppelts. So darf er das ruhig sehen. Ob er nun dabei ist oder nicht ist nicht von Belang.

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16.05.2018 21:59 Forclaz ist offline E-Mail an Forclaz senden Beiträge von Forclaz suchen Nehmen Sie Forclaz in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Forclaz
Eigentlich ist das Verhalten der Russen eine Auszeichnung für die überaus erfolgreiche Arbeit Seppelts. So darf er das ruhig sehen. Ob er nun dabei ist oder nicht ist nicht von Belang.

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16.05.2018 22:55 Pitstop ist offline E-Mail an Pitstop senden Beiträge von Pitstop suchen Nehmen Sie Pitstop in Ihre Freundesliste auf
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